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Grußworte

 

 

Borut Modic – Präsident der Rettungshundefüher-Einheit Ljubljana (EVRPL)

Nach vier Jahren kehrt die IRO Weltmeisterschaft für Rettungshunde nach Slowenien zurück. Wir sind darüber sehr stolz, da es die dritte Weltmeisterschaft ist, die ein slowenischer Rettungshunde-Verein organisiert.

Die Rettungshundeführer-Einheit Ljubljana ist eine relativ junge Vereinigung, ein IRO Mitglied seit 2017, doch ihre Mitglieder – die Hundeführer – sind bereits seit mehr als 10 Jahren aktiv in der IRO. Wir fühlen uns geehrt, eine solch wichtige und anspruchsvolle Aufgabe zuerkannt bekommen zu haben, und werden alles tun, um die 24. IRO Weltmeisterschaft für Rettungshunde zu einer erfolgreichen und befriedigenden Veranstaltungen für alle Teilnehmer, für Starter und Organisatoren zu machen.

Wir sind uns bewusst, dass eine große Aufgabe vor uns liegt. Darum sind wir umso glücklicher, die volle Unterstützung unserer Partner, die Zivilschutz- und Katastrophenhilfe-Verwaltung und die Stadtverwaltung Ljubljana, unsere Schwesterorganisationen und -vereine im Rettungshundewesen, ebenso wie andere ehrenamtliche Organisationen wie etwa den slowenischen Pfadfinder-Verband, an unserer Seite zu wissen. Ohne sie wäre es unmöglich gewesen, eine Veranstaltung wie diese zu organisieren.

Lassen Sie mich auch die Gelegenheit nutzen, alle Sponsoren zu grüßen, die den Wert unserer Arbeit schätzen und uns Unterstützung angeboten haben. Wir möchten uns sehr herzlich bei ihnen bedanken.

Wir freuen uns darauf, Sie in Ljubljana begrüßen  zu dürfen!

 

Markus Bock – Präsident der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO)

Liebe Rettungshundesportler und Freunde dieses Sports,

ich darf Sie mit diesem Vorwort zur heurigen 24. Rettungshundeweltmeisterschaft der IRO einstimmen. Eine besondere Weltmeisterschaft, findet sie doch im 25. Bestandsjahr der Internationalen Rettungshundeorganisation statt. Diese Weltmeisterschaft ist eine Möglichkeit, einen Teil der Aufgaben der IRO und ihrer Mitglieder einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Diese breite Wahrnehmung hat uns auch veranlasst, den Qualifikationsmodus für die Weltmeisterschaft zu verändern. Es ging uns dabei darum, vor allem bei einer Weltmeisterschaft ein hohes Leistungsniveau zu zeigen. Mir als verantwortlichem Präsidenten ist natürlich völlig klar, dass Veränderungen positives, aber auch negatives Echo verursachen, ich kann Ihnen aber versichern, dass einzig der Wunsch nach einem an der Qualität orientierten und leistungsbezogenen Vergabesystem der Startplätze uns zu diesem Schritt veranlassten.

Dieser Schritt war auch zu setzen, um dem Umstand, dass sich die IRO rasant weiterentwickelt und vergrößert, Rechnung zu tragen. Von einem kleinen Verein in den Gründungsjahren ist die IRO zu einer weltweit agierenden Organisation geworden und es ist sicherzustellen, dass diesem weltweiten Engagement auch im sportlichen Bereich entsprechend nachgekommen wird.

Eine IRO Weltmeisterschaft hat sich auch zu einer wirklichen Großveranstaltung entwickelt und es bedarf hohem Engagements und Verantwortungsbewusstsein eines Vereins, eine solche Weltmeisterschaft durchzuführen. Ich möchte mich schon auf diesem Weg bei allen Verantwortlichen, ihren unzähligen Helfern und auch ihren Familien herzlich bedanken, dass sie für uns ihre Zeit und ihre Expertise zur Verfügung stellen. In Zeiten, in denen das freiwillige Engagement für Andere im Rücklauf begriffen ist, ist gerade ihr Einsatz für die Weltmeisterschaft von besonderer Bedeutung.

Ich darf mich aber auch vorweg schon bei allen Teilnehmern an der Weltmeisterschaft bedanken. Ohne sie, ihre unzähligen Trainings und Prüfungsstunden, ohne der Zeit, die sie in die Ausbildung ihrer Hunde investieren, gäbe es keine Weltmeisterschaft und auch – das ist mir besonders wichtig zu betonen – weniger einsatzfähige Rettungshundeteams auf internationalem Niveau.

Ich darf in diesem Zusammenhang Botschafter Manuel BESSLER, den Chairman der International Search and Rescue Advisory Group, zitieren, der in einer Grußbotschaft zum 25. Jubiläum der IRO meinte:

“In den vergangenen 25 Jahren schwerer Erdbebenkatastrophen haben die IRO-Rettungshundesteams gemeinsam mit INSARAG-Teams an nur einem Ziel gearbeitet: Die Effektivität und Koordination der Suche und Rettung im urbanen Raum zu stärken, um Leben zu retten! Damit erfüllt die IRO das Mandat, für das INSARAG seit 1991 steht.”

Ein Teil dieser Stärkung der Effizienz und Koordination von Such- und Rettungseinsätzen mit dem Auftrag, Leben zu retten, wird auch mit der Durchführung sportlicher Bewerbe unterstützt. Hier gibt es die Möglichkeit, anhand genau definierter Messkriterien die Qualität zu messen und in weiterer Folge auch zu stärken.

Ich darf uns und Ihnen, sehr geehrte Rettungshundeführer, wie auch Ihnen allen, die diesen Sport begleiten, eine schöne, spannende und faire Rettungshundeweltmeisterschaft wünschen. Ich bin mir sicher, die Tage der WM werden wie im Flug vergehen und die Kameradschaft und Gemeinschaft einer Gruppe Menschen, die sich das Retten von Mitmenschen auf die Fahne geschrieben haben, wird sich intensivieren.

Mit besten Grüßen

Markus Bock

Präsident des IRO Vorstands